Kaffeebohnen sind die Kerne der Frucht von Kaffeepflanzen. Zwei Kerne bilden die Kaffeekirsche. Wenn diese rot ist, kann sie geerntet werden.

Reife Kaffeekirschen

Es gibt zwei Verfahren zur Ablösung des Fruchtfleischs von den Kernen: das trockene und das nasse Verfahren. Für den Export ist letzteres Voraussetzung, um eine hochwertige Qualität der Kaffeebohne zu erreichen.

Pidecafé öko wird nass aufbereitet. Die dafür notwendigen Anlagen wurden größtenteils durch Spenden finanziert.

Nasse Aufbereitung des Kaffees

Kaffeemaische

Anschließend werden die Bohnen von Hand nach Qualitätskriterien sortiert und zum Trocknen in der Sonne ausgelegt. Dann werden die grünen Kaffeebohnen in Säcke verpackt und zur Kaffeeaufbereitungsanlage nach Piura gebracht.

Trocknen der Kaffeebohnen

Ungeröstete Kaffeebohnen

CEPICAFÉ verfügt dort im Zusammenschluss mit anderen Produzenten über eine der modernsten Kaffeeaufbereitungsanlagen der Region. In dieser wird der Inhalt jedes Kaffeesacks auf seine Qualität hin überprüft, dann produzentenbezogen weiter verarbeitet und nochmals auf Fehlbohnen kontrolliert. Dann werden sie für den Export verpackt.

Handverlesene Kaffeebohnen

Kaffee-Stichprobe

Das Rösten ist der letzte Schritt. Da Deutschland zum Schutz der inländischen Röstereien Zoll auf gerösteten Kaffee erhebt, wird Pidecafé öko erst in Deutschland geröstet. Auch hier gibt es wieder zwei Verfahren: das langsamere Trommelrösten und das Schnellröstverfahren. Trommelrösten ist kostenintensiver, da es länger dauert und auch der Ausschuss höher ist, aber es entsteht dabei der qualitativ bessere Kaffee. Große Röstereien verwenden meist das Schnellröstverfahren. Pidecafé öko wird - wie die meisten fair gehandelten Bio-Kaffees - schonend langzeitgeröstet und ist dadurch hochwertiger, ergiebiger und bekömmlicher.