Die Organisation Pídecafé
Pídecafé öko wird hauptsächlich in Piura, einer Region im Norden Perus, angebaut.
Dort entstand 1992 durch Initiative des Tübinger Entwicklungshelfers Dr. Rudolf Schwarz die Berater-Organisation Pídecafé (Programma Integral para el Desarrollo del Café).
Aus diesem "Programm zur Integrierten Entwicklung des Kaffeeanbaus" mit anfänglich ca. 300 Kaffee-Kleinbauernfamilien entstand - auch mit Hilfe von Aktionsgruppen und Weltläden aus Baden-Württemberg - eine Organisation, zu der heute (2008) mehr als 8.000 Bauernfamilien gehören, die sich bis zum Amazonasgebiet ausdehnt und die mehr als nur Kaffee anbaut.
Aufgaben und Ziele von Pídecafé sind
- Schulung der Kaffee-Kleinbauern in Kaffeeanbau, Weiterverarbeitung und Marketing, Information über die Hintergründe des Kaffee-Weltmarkts;
- Hilfe der Umstellung auf ökologischen, nachhaltigen Anbau;
- Vermittlung des Vertriebs von Kaffees und weiterer Produkte über den Fairen Handel;
- Pídecafé sichert das Grundeinkommen der Kaffee-Kleinbauern und ihrer Familien, dadurch sind die Familienväter nicht mehr gezwungen, ihr Geld als Wanderarbeiter oder im Koka-Anbau zu verdienen. Die Kinder haben die Möglichkeit, die Schule zu besuchen und an der Universität zu studieren. Im Mittelpunkt steht die Familie.
- Einbeziehung weiterer Regionen in Peru;
- Weitere Projekte.
Für die gemeinsame Vermarktung des Kaffees wurde der Kaffeebauernverband CEPICAFE gegründet.
Die Organisation